1939–1945 · 54 Studien
Deutsche Verbrechen an Polinnen und Polen: besondere Grausamkeit
Folter, das Verbrennen von Menschen bei lebendigem Leib, die Tötung Verwundeter und Gewalt gegen Kinder und Kranke. Der Katalog führt von Tatorten zu konkreten Feststellungen, ihren Quellen und den Grenzen unseres Wissens.
50 Fälle im Kernteil und 4 Artikel mit wesentlichen Vorbehalten zur Einordnung.
Wie ist die Reihenfolge zu lesen? Der Katalog beginnt mit unmittelbaren Misshandlungen, danach folgen Verbrechen mit Feuer und systematische Gewalt. Er endet mit Darstellungen, die besondere Vorsicht verlangen. Er vergibt keine Punkte für Leid und leitet aus der Opferzahl keinen „Sadismus“ ab. Innerhalb der Gruppen stehen die Einträge alphabetisch; Karolewo eröffnet den Katalog als einführende Studie. Die Nummern dienen der Orientierung, nicht der Messung von Grausamkeit.
Umfang des Katalogs und Quellenstandard
Der Katalog betrifft deutsche Verbrechen an Polinnen und Polen in den Jahren 1939–1945, einschließlich Gewalt gegen Kriegsgefangene, Patientinnen und Patienten sowie Kinder. Bei multinationalen Gruppen rechnen wir Polinnen und Polen nicht die gesamte Bilanz zu. Auch die Erschießung von Zivilisten oder Gefangenen kann ein Verbrechen sein: Die Tötungsweise entscheidet nicht über ihre Rechtswidrigkeit. Der Katalog ist weder ein vollständiges Register deutscher Verbrechen noch ein Vergleich des Leidens seiner Opfer mit den Opfern der Verbrechen in Wolhynien.
Die Grundlage bilden vor allem polnische wissenschaftliche Publikationen, Ermittlungsergebnisse, Archive, Museen und dokumentierte Zeugenaussagen. Die Zuverlässigkeit beurteilen wir nach Herkunft des Dokuments, wissenschaftlicher Methode und Überprüfbarkeit der Feststellung. Aussagen von Tätern und Familienüberlieferungen über Täter verlangen einen besonders kritischen Abgleich mit anderem Material. Zwei Seiten derselben Institution können dieselbe Feststellung wiederholen; sie gelten nicht automatisch als unabhängige Bestätigung.
Die Einteilung ist ein redaktionelles Werkzeug, keine rechtliche Klassifikation. Bei abhängigen Quellen, unvollständigen Bilanzen und widersprüchlichen Schilderungen benennt der Artikel die Einschränkung. Wir addieren die Opferzahlen der einzelnen Texte nicht: Sie können zusammenhängende Phasen einer Operation beschreiben.
Vollständige MethodikFolter, Verstümmelung und Tötung Wehrloser
Fälle, die der Frage nach unmittelbarer Misshandlung am nächsten kommen: dokumentierte Folter, Gewalt gegen Verwundete oder andere besonders grausame Handlungen. Jeder Artikel nennt die Methoden und den Grad ihrer Belegung.
Herbst 1939 · Danziger Pommern · Kreis Sępólno
Karolewo 1939 — Folter und Morde im Selbstschutz-Lager
Folter von Gefangenen und Tötungen mit stumpfen Werkzeugen. Karolewo: Ergebnisse der IPN-Ermittlungen, Beschreibung der Überreste und Vorbehalte zur Opferzahl.
Artikel und Quellenapparat lesen →Zweiter Weltkrieg; Versuchsaktionen seit 1941 · KL Dachau, Bayern
Dachau: polnische Geistliche infektiösen Experimenten unterworfen
Polnische Geistliche stellten die Mehrheit der Opfer zweier Serien infektiöser Experimente in Dachau. Diese Gruppen dürfen ohne Namenslisten nicht addiert werden.
Artikel und Quellenapparat lesen →2. September 1944 · Warschau — Altstadt
Długa 7: Tötung Verwundeter und Brand des Krankenhauses
Im Krankenhaus an der Długa 7 ermordeten Deutsche wehrlose Patienten. Die Aussage einer Sanitäterin dokumentiert, dass ein lebender Verwundeter mit Benzin übergossen und angezündet wurde.
Artikel und Quellenapparat lesen →Oktober–November 1939; Mord am 24. November · Górka Klasztorna bei Łobżenica, Krajna
Górka Klasztorna: Folter und Gewalt im Selbstschutz-Lager
In einem in ein Selbstschutz-Lager verwandelten Kloster wurden Gefangene misshandelt. Die detaillierte Beschreibung des Todes von Anna Jaworska stammt aus einer Zeugenaussage.
Artikel und Quellenapparat lesen →1.–2. September 1939 · Raum Częstochowa — Gemeinde Lipie
Parzymiechy: Pazifizierung und Folter von Pfarrer Bonawentura Metler
Deutschland pazifizierte Parzymiechy seit Kriegsbeginn. Das IPN beschreibt Granaten gegen Zivilisten und Misshandlungen von Pfarrer Metler.
Artikel und Quellenapparat lesen →Dezember 1942 – Januar 1945 · Łódź, ein aus dem Ghetto ausgegliederter Bereich
Przemysłowa-Straße in Łódź: Gewalt gegen Kinder in einem deutschen Lager
Polnische Kinder wurden im Lager an der Przemysłowa-Straße gefangen gehalten, zur Arbeit gezwungen und geschlagen. Berichte Überlebender dokumentieren konkrete Demütigungen.
Artikel und Quellenapparat lesen →September–Anfang Dezember 1939 · Krajna — Kreis Sępólno
Radzim: Schläge bis zur Bewusstlosigkeit und fortgesetzte Folter von Gefangenen
Im Lager Radzim wurden polnische Gefangene vor Hinrichtungen gefoltert. Eine IPN-Monografie beschreibt die Misshandlung von Marian Grochowski und Pfarrer Barra.
Artikel und Quellenapparat lesen →2. August 1944 · Warschau — Mokotów
Rakowiecka 61: Massaker im Jesuiten-Schriftstellerhaus
Deutsche SS-Männer versammelten Ordensleute und Zivilisten in einem kleinen Raum, setzten Granaten ein, töteten Verwundete und zündeten Körper an.
Artikel und Quellenapparat lesen →August 1942 – August 1943 · KL Ravensbrück, Brandenburg
Ravensbrück: Experimentelle Operationen an polnischen Häftlingsfrauen
74 Polinnen wurden in Ravensbrück verbrecherischen Operationen unterzogen. Verletzungen und Infektionen wurden absichtlich hervorgerufen; Überlebende trugen dauerhafte Folgen.
Artikel und Quellenapparat lesen →Oktober–November 1939 · Rypin — Dobrzyńer Land
Rypin: Folter im Haus der Qualen
Im Rypiner Haus der Qualen folterte der deutsche Selbstschutz polnische Zivilisten. Eine Museumsstudie beschreibt Schläge mit Gewehrkolben und Folter auf einem Fass.
Artikel und Quellenapparat lesen →13. Juli 1943 · Bezirk Białystok
Sikory-Tomkowięta: erschossene Familien und Menschen in einem brennenden Keller
Bewohner wurden unter dem Vorwand einer Dokumentenkontrolle herbeigelockt. Das Verbrechen umfasste Erschießungen und den Tod von Frauen und Kindern im Feuer.
Artikel und Quellenapparat lesen →6. Dezember 1942 · Lipskoer Land
Stary Ciepielów und Rekówka: Familien wegen Hilfe für Juden ermordet
Deutsche Gendarmen töteten ganze Familien und versteckte Juden. Ein Teil verletzter Kinder wurde in einem brennenden Haus zurückgelassen.
Artikel und Quellenapparat lesen →3. Juni 1943 · Kielce-Gebiet, nahe Osiek
Strużki: getötete Kinder und der gerettete Stanisław Wiącek
In Strużki ermordeten Deutsche auch Säuglinge. Das Schicksal der Familie Wiącek ermöglicht die Rekonstruktion des Verbrechens und die Prüfung der Grenzen von Zeugenaussagen.
Artikel und Quellenapparat lesen →28. August 1944 · Warschau — Polnische Wertpapierdruckerei
PWPW-Krankenhaus: Ermordung Schwerstverwundeter und Doktor „Rana“
Nach der Einnahme der PWPW ermordeten Deutsche Patienten des Krankenhauses. Die Quellen unterscheiden sich bei der Darstellung des Todes von Dr. Hanna Petrynowska.
Artikel und Quellenapparat lesen →2. September 1944 · Warschau — Altstadt
Krankenhäuser an der Podwale: „Schwarzer Schwan“ und „Unter der krummen Laterne“
Maria Przyborowskas Zeugnis dokumentiert die Tötung Verwundeter, einen Vergewaltigungsversuch und den Brand des Krankenhauses „Schwarzer Schwan“.
Artikel und Quellenapparat lesen →2. September 1939 · Südliches Großpolen
Wyszanów: Frauen und Kinder in einem angegriffenen Keller
Während der Pazifizierung von Wyszanów zündeten Deutsche Häuser an und griffen einen Keller mit Frauen und Kindern an. Die Berichte unterscheiden sich in der Bilanz.
Artikel und Quellenapparat lesen →
Verbrennen bei lebendigem Leib und Morde bei „Befriedungsaktionen“
Verbrechen mit dokumentierter Einschließung von Menschen in angezündeten Gebäuden oder dem Tod von Bewohnerinnen und Bewohnern im Feuer. Wir setzen die gesamte Bilanz einer Befriedungsaktion nicht mit der Zahl lebendig Verbrannter gleich.
4. Juli 1943 · Kielce-Gebiet
Bór Kunowski: eine Scheune als Ort des Mordes
In Bór Kunowski wurde ein Teil der Bewohner in einer Scheune bei lebendigem Leib verbrannt. Die Gesamtbilanz stimmt überein, die Quellen unterscheiden sich aber in der Aufteilung der Methoden.
Artikel und Quellenapparat lesen →5. August 1944 · Warschau — Wola
Hankiewicz-Häuser: Brand von Gebäuden voller Menschen
In den Hankiewicz-Häusern an der Wolska 105–109 starben Bewohner und Flüchtlinge. Quellen beschreiben die Umzingelung der Gebäude, Granaten und Brandstiftung.
Artikel und Quellenapparat lesen →1. November 1944 · Inselbeskiden
Gruszowiec: Familien in verschlossenen und brennenden Häusern
Die SS-Kompanie Matingens sperrte Menschen in Häuser ein, warf Granaten hinein und zündete Gebäude an. Die Quelle spricht von wahrscheinlich 34 Opfern.
Artikel und Quellenapparat lesen →8. März 1944 · Podlachien
Jabłoń-Dobki: während einer Pazifizierung verbrannte Menschen
Die Ergebnisse einer IPN-Ermittlung bestätigen die Tötung von Bewohnern durch Schüsse und Feuer. Bilanz und genaue Aufteilung der Methoden erfordern Vorsicht.
Artikel und Quellenapparat lesen →Nacht vom 5. zum 6. September 1939 · Raum Częstochowa — heutiger Kreis Radomsko
Kajetanowice: Brandstiftung im Dorf und Tötung von Zivilisten
In Kajetanowice zündete die Wehrmacht Gebäude an, schoss auf Zivilisten und warf Granaten in Keller. Die Opferzahlen unterscheiden sich.
Artikel und Quellenapparat lesen →18. und 22. April 1943 · Umgebung von Stąporków
Luta: zwei Pazifizierungen in der Karwoche
Während zweier Aktionen in Luta wurden Bewohner, auch Kinder, getötet. Das IPN-Kalendarium hebt eine Gruppe von Frauen und Kindern hervor, die bei lebendigem Leib verbrannt wurden.
Artikel und Quellenapparat lesen →12.–13. Juli 1943 · Kielce-Gebiet
Michniów: zwei Tage der Zerstörung eines Dorfes
Deutsche Polizisten sperrten Bewohner in Gebäude ein und zündeten sie an. Die zweitägige „Pazifizierung“ forderte mindestens 204 Opfer.
Artikel und Quellenapparat lesen →26. Mai 1943 · Kielce-Gebiet
Mniów und Raszówka: Bewohner in einem brennenden Haus eingeschlossen
Das Verbrechen in Raszówka war Teil einer umfassenderen Aktion in der Gemeinde Mniów. Bewohner naher Siedlungen wurden zusammengetrieben und in einem Haus verbrannt.
Artikel und Quellenapparat lesen →16.–19. Oktober 1943 · Ehemaliger Distrikt Radom
Mołdawa, Zawały und umliegende Siedlungen: gemeinsame Bilanz einer Pazifizierung
Die Zerstörung von Zawały und Überfälle auf umliegende Siedlungen hatten eine gemeinsame Bilanz. Quellen bestätigen Verbrennen bei lebendigem Leib, trennen jedoch nicht alle Opfer.
Artikel und Quellenapparat lesen →3. September 1939 · Raum Częstochowa — Gemeinde Koziegłowy
Mysłów: Tod durch Kugeln und in brennenden Gebäuden
In Mysłów tötete die Wehrmacht 22 Menschen, darunter 10 Kinder. Ein Teil der Opfer starb im Feuer oder durch Ersticken, andere bei der Flucht.
Artikel und Quellenapparat lesen →13. Juni 1943 · Gemeinde Mniów, Kielce-Gebiet
Pogłodów: achtzehn Menschen bei lebendigem Leib verbrannt
Ein Denkmal im heutigen Mniów erinnert an die in Pogłodów Ermordeten. Das IPN-Kalendarium nennt Verbrennen bei lebendigem Leib als Methode des Verbrechens.
Artikel und Quellenapparat lesen →17.–18. Januar 1945 · Łódź
Radogoszcz: Gefangene in einem angezündeten Gebäude eingeschlossen
Die deutsche Gefängnisbesatzung in Radogoszcz erschoss zunächst Inhaftierte, zündete dann das Gebäude an und beschoss Fliehende.
Artikel und Quellenapparat lesen →7. April 1945 · Żywiec-Gebiet
Rycerka Górna: Verbrechen im Weiler Czaniecki
Deutsche Soldaten brannten die Gebäude des Weilers nieder. Zehn Bewohner starben durch Schüsse oder bei lebendigem Leib im Feuer.
Artikel und Quellenapparat lesen →15. März 1943 · Umgebung von Białaczów
Sobień und Skronina: Menschen in einer Ölmühle verbrannt
IPN-Quellen bestätigen das Verbrennen von sechzehn Menschen. Sie unterscheiden sich jedoch in der Gesamtbilanz der Pazifizierung; die ältere Veröffentlichung enthält einen Additionsfehler.
Artikel und Quellenapparat lesen →1. Juni 1943 · Zamość-Gebiet
Sochy: Mord, Brandstiftung und Luftangriff auf ein Dorf
In Sochy starben Menschen durch Schüsse und in brennenden Häusern. Nach dem Abzug der Bodentruppen griff die deutsche Luftwaffe das Dorf an.
Artikel und Quellenapparat lesen →18. Mai 1943 · Zamość-Gebiet
Szarajówka: versperrte Ausgänge und angezündete Höfe
Deutsche Polizeiformationen und ukrainische Kollaborateure sperrten Bewohner in Gebäude ein und zündeten diese anschließend an.
Artikel und Quellenapparat lesen →12. September 1939 · Kleinpolen — Kreis Dąbrowa
Szczucin: Gefangene und Flüchtlinge in einer angezündeten Schule
Am 12. September 1939 zündeten Deutsche eine Schule in Szczucin an. Unter den Ermordeten waren polnische Kriegsgefangene und zivile Flüchtlinge.
Artikel und Quellenapparat lesen →Nacht vom 1. zum 2. September und 2. September 1939 · Südliches Großpolen — Umgebung von Ostrzeszów
Torzeniec: Brand von Häusern und Ermordung Fliehender
In Torzeniec zündeten deutsche Soldaten Häuser an und schossen auf Fliehende. Acht Menschen starben in einem vom Feuer abgeschnittenen Keller.
Artikel und Quellenapparat lesen →22. September 1939 · Vorkriegs-Woiwodschaft Lwów — Umgebung von Drohobycz
Urycz: polnische Kriegsgefangene in einer Scheune verbrannt
In Urycz sperrten deutsche Bewacher polnische Kriegsgefangene in eine Scheune und zündeten sie an. Fliehende wurden beschossen.
Artikel und Quellenapparat lesen →18. Februar 1943 · Umgebung von Stąporków
Wielka Wieś: im Februar 1943 durch Feuer Getötete
Die Pazifizierung traf Frauen und Kinder. IPN-Daten zu Verbrannten müssen getrennt von einer abweichenden lokalen Gesamtbilanz gelesen werden.
Artikel und Quellenapparat lesen →
Tötung von Kranken, Lagergewalt und Experimente
Planmäßige Gewalt gegen Patientinnen und Patienten, Kinder und Gefangene. Es sind unterschiedliche Verbrechensmechanismen und nicht automatisch ein Beleg für individuellen Sadismus eines Täters. Die Zahl der Experimenten Unterworfenen ist nicht die Zahl der Getöteten.
wahrscheinlich 3.–5. September 1941 · Auschwitz I, Oświęcim
Block 11 in Auschwitz: kranke Polen beim ersten Massenversuch der Vergasung
Etwa 250 kranke polnische Häftlinge wurden zusammen mit sowjetischen Kriegsgefangenen beim ersten massenhaften Einsatz von Zyklon B in Auschwitz getötet.
Artikel und Quellenapparat lesen →1939–1945; Gastransporte 1939–1941 · Gniezno und Umgebung, Großpolen
Dziekanka: Todestransporte und Töten unter dem Deckmantel eines Krankenhauses
In Dziekanka gingen den weiteren Formen der Patiententötung Transporte zur Vergasung voraus. Neuere Forschungen korrigieren ältere Bilanzen.
Artikel und Quellenapparat lesen →Juni 1941 · Gostynin – Śrem – Wälder der Forstverwaltung Bogulin
Gostynin–Bogulin: Patienten nach dem Transport nach Śrem ermordet
59 polnische Patienten aus Gostynin wurden nach Śrem gebracht und dann im Wald getötet. Die Ermittlungen beschreiben aus Flaschen zugeführtes Gas.
Artikel und Quellenapparat lesen →1939–1942; Liquidierung am 23.–24. Juni 1942 · Kraków-Kobierzyn und Auschwitz-Birkenau
Kobierzyn: Aushungerung, Deportation und Tötung von Krankenhauspatienten
Der Liquidierung des Krankenhauses ging die Aushungerung der Kranken voraus. 535 Patienten wurden zum Tod nach Auschwitz geschickt, bettlägerige Kranke vor Ort getötet.
Artikel und Quellenapparat lesen →März 1940 – Sommer 1941 · Łódź-Kochanówka
Kochanówka: Gewalt und Todestransporte aus einem Krankenhaus in Łódź
Im März 1940 begann die Verschleppung der Patienten von Kochanówka. Zeugen beschrieben die Schläge gegen wehrlose Kranke beim Verladen.
Artikel und Quellenapparat lesen →Januar–Februar 1940 · Großpolen: Kościan und die Wälder von Jarogniewice
Kościan: Patienten in Gaswagen verschleppt
Polnische Patienten des Krankenhauses Kościan wurden nach ihrer Verschleppung in die Wälder von Jarogniewice ermordet. Die Quellen weichen in der Opferbilanz voneinander ab.
Artikel und Quellenapparat lesen →1942–1944; Friedhofsuntersuchung 2026 · Lubliniec, Oberschlesien
Lubliniec: Kinder unter dem Vorwand psychiatrischer Behandlung getötet
In der deutschen Kinderklinik wurden tödliche Medikamentendosen verabreicht und Todesursachen gefälscht. Neue Forschungen verlangen strenge Unterscheidungen.
Artikel und Quellenapparat lesen →Oktober–November 1939 · Großpolen: Owińska, Poznań, Wälder bei Rożnowo
Owińska: Patienten im Fort VII und bei Rożnowo mit Gas ermordet
Etwa tausend Patienten aus Owińska wurden mit Gas ermordet. Die Ermittlungen rekonstruierten Auswahl, Transporte und die spätere Beseitigung der Spuren.
Artikel und Quellenapparat lesen →1941–1945 · Potulice bei Nakło nad Notecią
Potulice: Kinder durch Hunger, Arbeit und Lagerbedingungen zugrunde gerichtet
Das Lager Potulice hielt polnische Familien und Kinder gefangen. Hunger, Arbeit und fehlende Behandlung führten zum Tod Hunderter der Jüngsten.
Artikel und Quellenapparat lesen →1. September 1941 – 19. Februar 1943 · Smukała, heute Bydgoszcz
Smukała: Tod von Kindern in einem deutschen Umsiedlungslager
Im Lager Smukała wurden vertriebene polnische Familien inhaftiert. Die neueste Monografie bestätigt mindestens 329 Todesfälle und korrigiert ältere Listen.
Artikel und Quellenapparat lesen →Juni 1941 · Śrem und Wälder der Forstverwaltung Bogulin
Śrem: Wehrlose Bewohner eines Armenhauses zum Tod ausgewählt
56 polnische Insassen des Armenhauses Śrem wurden als arbeitsunfähig ausgewählt und im Wald mit Gas ermordet.
Artikel und Quellenapparat lesen →Verschleppung am 16. Juni 1941 · Warta – Bojanowo – Umgebung von Leszno
Warta–Bojanowo: 81 polnische Patienten in den Tod verschleppt
81 polnische Patienten aus Warta wurden unter dem Vorwand einer Verlegung nach Bojanowo verschleppt. Sie wurden getötet; es war eine von den Morden von 1940 getrennte Aktion.
Artikel und Quellenapparat lesen →1943–1945 · Wąsosz, damals Herrnstadt, Niederschlesien
Wąsosz–Herrnstadt: Kinder von Zwangsarbeiterinnen ohne Fürsorge
In der Anstalt in Wąsosz wurden polnische Kinder von ihren Familien getrennt, ausgehungert und ohne Behandlung gelassen. Zeugnisse beschreiben auch Schläge.
Artikel und Quellenapparat lesen →28.–29. Juli 1941 · Auschwitz – Pirna-Sonnenstein, Sachsen
Von Auschwitz nach Sonnenstein: Auswahl Kranker zum Tod
575 Häftlinge, überwiegend Polen, wurden in Auschwitz für einen Transport ausgewählt. Statt Behandlung erwartete sie der Tod in Sonnenstein.
Artikel und Quellenapparat lesen →
Fälle, die besondere Vorsicht erfordern
Dokumentierte Verbrechen, bei denen die Grundlage für die Beschreibung einer bestimmten Methode, Opferzahl oder Zugehörigkeit der Opfer zur untersuchten Gruppe begrenzt bleibt. Dieser Teil bestätigt nicht jede über sie kursierende Erzählung.
2. September 1944 · Warschau — Altstadt
Kilińskiego 1–3: Verwundete zwischen Feuer und Gewalt
Das Zeugnis einer Sanitäterin beschreibt die Rettung Verwundeter aus brennenden Gebäuden an der Kilińskiego-Straße und Drohungen deutscher Soldaten.
Artikel und Quellenapparat lesen →23. Dezember 1944 · Gorce-Gebirge
Ochotnica Dolna: Blutiger Heiligabend
Die SS-Kompanie Albrecht Matingens ermordete Bewohner und zündete Häuser an. Der Artikel trennt historische Feststellungen vom Inhalt eines Denkmals.
Artikel und Quellenapparat lesen →Januar–Februar 1940 · Osieczna bei Leszno und die Wälder von Jarogniewice
Osieczna: 48 ermordete Bewohnerinnen einer Anstalt für Frauen und Mädchen
Die IPN-Ermittlungen umfassen 48 ermordete Bewohnerinnen aus Osieczna. Kurze Quellen bestätigen das Verbrechen, aber nicht alle Einzelheiten.
Artikel und Quellenapparat lesen →18. September 1939 — Datum nach IPN übernommen · Masowien — Umgebung von Sochaczew
Śladów: Massaker an Gefangenen und Zivilisten an der Weichsel
In Śladów ermordete die Wehrmacht Gefangene und Zivilisten. Der Artikel trennt die Feststellungen der Historiker von Details, die überprüft werden müssen.
Artikel und Quellenapparat lesen →
Quellenprüfung: 5. September 2026. · Artikel und Quellenapparat lesen