95 Profile
Die Profile sind alphabetisch nach Nachnamen geordnet. Die Einordnung folgt dokumentierter Funktion und Handlungsmacht, niemals einer Rangfolge nach Opferzahlen.
Kreis V von VII
Wilhelm Altenloh
Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) im Bezirk Białystok
in der Bundesrepublik verurteilt; 1985 gestorbenKreis V von VII
Herbert Andorfer
Kommandant des Lagers Sajmište und Befehlshaber des Sonderkommandos Andorfer in Italien
1969 zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt; nach Anrechnung der Untersuchungshaft entlassenKreis V von VII
Klaus Barbie
Leiter einer Gestapo-Abteilung in Lyon, verantwortlich für Repression, Vernehmungen und Deportationen
1987 zu lebenslanger Haft verurteilt; 1991 in Haft gestorbenKreis V von VII
Rudolf Batz
Führer des Einsatzkommandos 2, anschließend KdS in Krakau und Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Dortmund
festgenommen und Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens; vor dem Prozess Suizid in HaftKreis V von VII
Lothar Beutel
Befehlshaber der Einsatzgruppe IV während des deutschen Überfalls auf Polen
nach dem Krieg interniert und verhört, aber für die Einsätze der Einsatzgruppe IV in Polen nie rechtskräftig verurteiltKreis V von VII
Ernst Biberstein
Kommandeur des Einsatzkommandos 6 in der besetzten Ukraine
Todesstrafe umgewandelt; 1958 entlassenKreis V von VII
Hans Biebow
Leiter der deutschen Verwaltung des Ghettos Łódź
in Polen verurteilt und 1947 hingerichtetKreis V von VII
Helmut Bischoff
Führer des Einsatzkommandos 1/IV und Leiter der Gestapo in Poznań
keine rechtskräftige VerurteilungKreis V von VII
Paul Blobel
Kommandeur des Sonderkommandos 4a und Organisator der Aktion 1005
im Einsatzgruppenprozess verurteilt und 1951 hingerichtetKreis V von VII
Walter Blume
1941 Befehlshaber des Sonderkommandos 7a und 1943–1944 Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD im besetzten Griechenland
im Einsatzgruppen-Prozess zum Tode verurteilt; Strafe umgewandelt, 1955 entlassenKreis V von VII
Kurt Bode
Vorsitzender des Feldgerichts in den Prozessen gegen die Verteidiger der Polnischen Post, später Generalstaatsanwalt des Reichsgaus Danzig–Westpreußen
nicht verurteilt; Nachkriegskarriere in der Justiz der Bundesrepublik; 1979 gestorbenKreis V von VII
Hans-Joachim Böhme
Leiter der Gestapo in Tilsit und Führer des Einsatzkommandos Tilsit
zu 15 Jahren verurteilt; kurz vor seinem Tod 1968 aus gesundheitlichen Gründen entlassenKreis V von VII
Hans Bothmann
zweiter Kommandant der Vernichtungsstätte Chełmno
1946 in Gefangenschaft durch Suizid gestorbenKreis V von VII
Herbert Böttcher
SS- und Polizeiführer im Distrikt Radom
an Polen ausgeliefert, zum Tode verurteilt und 1950 hingerichtetKreis V von VII
Otto Bradfisch
Leiter der Staatspolizeistelle Litzmannstadt (Łódź) und ehemaliger Führer des Einsatzkommandos 8
verurteilt; 1969 entlassenKreis V von VII
Werner Braune
Befehlshaber des Sonderkommandos 11b der Einsatzgruppe D
im Einsatzgruppen-Prozess zum Tode verurteilt und 1951 in Landsberg hingerichtetKreis V von VII
Heinz Brückner
Leiter des Amtes VI im Hauptamt Volksdeutsche Mittelstelle, mitverantwortlich für Kinderverschleppung, Germanisierung, Vertreibungen und Zwangsarbeit
zu 15 Jahren Haft verurteilt; am 31. Januar 1951 auf die bereits verbüßte Zeit herabgesetzt und anschließend entlassenKreis V von VII
Anton Brunner
Leiter der „Kommissionierungen“ in Wiener Sammellagern und Mitarbeiter der Zentralstelle für jüdische Auswanderung, bezeichnet als „Brunner II“
vom Volksgericht Wien zum Tode verurteilt; am 24. Mai 1946 hingerichtetKreis V von VII
Carl Clauberg
Gynäkologe, der an Gefangenen Massensterilisierungsexperimente durchführte
in der Sowjetunion verurteilt; 1955 entlassen und 1957 in westdeutscher Haft gestorbenKreis V von VII
Ernst Damzog
Befehlshaber der Einsatzgruppe V und später Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD in Posen
1945 gestorben und für seine Tätigkeit im besetzten Polen nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Oskar Dirlewanger
Kommandeur der SS-Strafformation, die als Einheit Dirlewanger bekannt war
nie vor Gericht gestellt; starb im Juni 1945 unter ungeklärten Umständen in HaftKreis V von VII
Irmfried Eberl
Arzt der Aktion T4 und erster Kommandant des Vernichtungszentrums Treblinka II
1948 vor dem Prozess durch Suizid in Haft gestorbenKreis V von VII
Erich Engels
Leiter des Judenreferats der Gestapo beim KdS Lemberg
am 13. März 1950 in Polen zum Tode verurteilt; 1951 hingerichtetKreis V von VII
Heinz Errelis
Leiter der dem KdS Białystok unterstellten Gestapo-Außenstelle in Grodno
in der Bundesrepublik wegen Beihilfe zu Deportationen zu 6 Jahren und 6 Monaten verurteilt; in einem gesonderten Verfahren freigesprochenKreis V von VII
Martin Fellenz
Stabschef des SS- und Polizeiführers im Distrikt Krakau, der die operative Durchführung von Deportationen vor Ort leitete
zu sieben Jahren verurteilt; nach Anrechnung von etwa fünf Jahren Untersuchungshaft entlassenKreis V von VII
Gerhard Flesch
Führer des Einsatzkommandos 2/VI und erster Leiter der Gestapo in Łódź, anschließend KdS in Bergen und Trondheim
in Norwegen zum Tode verurteilt und am 28. Februar 1948 erschossenKreis V von VII
Kurt Franz
stellvertretender und letzter Kommandant des Vernichtungslagers Treblinka II
im ersten Treblinka-Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt; 1993 aus gesundheitlichen Gründen entlassenKreis V von VII
Max Frauendorfer
Leiter der Hauptabteilung Arbeit des Generalgouvernements
interniert, aber wegen der Organisation von Zwangsarbeit im Generalgouvernement nicht verurteilt; nahm später seine berufliche Laufbahn wieder aufKreis V von VII
Karl Gebhardt
oberster SS- und Polizeichirurg und Organisator der Experimente in Ravensbrück
im Ärzteprozess verurteilt und 1948 hingerichtetKreis V von VII
Amon Göth
Kommandant des Lagers Kraków-Płaszów und SS-Offizier im Distrikt Krakau
in Polen verurteilt und 1946 hingerichtetKreis V von VII
Maximilian Grabner
Leiter der Politischen Abteilung der Gestapo im Konzentrationslager Auschwitz
1948 hingerichtetKreis V von VII
Max Grosskopf
Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD im Distrikt Krakau
1945 durch Suizid gestorben; nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Wilhelm Haase
Stabschef des SS- und Polizeiführers im Distrikt Krakau, beteiligt an Planung und Führung von Deportationsaktionen
in Polen zum Tode verurteilt; am 23. Mai 1952 hingerichtetKreis V von VII
Ludwig Hahn
Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD zunächst im Distrikt Krakau, anschließend im Distrikt Warschau
in der Bundesrepublik in getrennten Verfahren verurteilt; keine vollständige juristische AufarbeitungKreis V von VII
Heinrich Hamann
Leiter des Grenzpolizeikommissariats, einer Außenstelle von Sipo und SD, in Nowy Sącz
zu lebenslanger Haft verurteilt; aus gesundheitlichen Gründen entlassenKreis V von VII
Lothar Heimbach
Leiter der Abteilung IV (Gestapo) beim KdS Białystok
zu neun Jahren verurteilt; nach Anrechnung von etwa vier Jahren Untersuchungshaft entlassen; 1968 gestorbenKreis V von VII
Gottlieb Hering
Kommandant des deutschen Vernichtungslagers Bełżec
1945 vor einem Strafverfahren gestorbenKreis V von VII
Werner Heyde
medizinischer Leiter und erster medizinischer Hauptgutachter der Aktion T4
1964 vor dem Prozess durch Suizid in Haft gestorbenKreis V von VII
Herbert Hübner
Leiter der Arbeits- und Umsiedlungsstäbe in der Posener Dienststelle des RKFDV, beteiligt an der Vertreibung von Polen und ihrer zwangsweisen Festhaltung als Arbeitskräfte
zu 15 Jahren verurteilt; auf zehn Jahre herabgesetzt; 1951 entlassenKreis V von VII
Karl Jäger
Kommandeur des Einsatzkommandos 3 und Verfasser des Jäger-Berichts
1959 vor dem Prozess durch Suizid in westdeutscher Haft gestorbenKreis V von VII
Heinz Jost
Leiter des RSHA-Amts VI und von März bis September 1942 Befehlshaber der Einsatzgruppe A
im Einsatzgruppen-Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt; nach Strafmilderung 1951 entlassenKreis V von VII
Bronislav Kaminski
Kommandeur der bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands eingesetzten RONA-Brigade
im August 1944 von deutscher Seite getötet; Umstände nicht abschließend geklärtKreis V von VII
Herbert Kappler
Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD im besetzten Rom
zu lebenslanger Haft verurteilt; 1977 in die Bundesrepublik geflohen und 1978 gestorbenKreis V von VII
Karl-Otto Koch
erster Kommandant von Buchenwald und Majdanek, zuvor Kommandant von Sachsenhausen
von einem SS-Gericht verurteilt und im April 1945 in Buchenwald durch ein SS-Erschießungskommando hingerichtetKreis V von VII
Josef Kramer
Kommandant von Natzweiler-Struthof, Birkenau und Bergen-Belsen
von einem britischen Militärgericht verurteilt und 1945 hingerichtetKreis V von VII
Hans Krüger
Leiter der Dienststelle der Sicherheitspolizei in Stanisławów
lebenslange Freiheitsstrafe; 1986 entlassenKreis V von VII
Hermann Krumey
Leiter einer Außenstelle der Umwandererzentralstelle in Łódź, die für operative Aspekte der Vertreibungen im Zamość-Gebiet zuständig war
in Westdeutschland schließlich wegen der Deportation ungarischer Jüdinnen und Juden zu lebenslanger Haft verurteilt, nicht wegen der Vertreibungen aus dem Zamość-GebietKreis V von VII
Franz Kutschera
SS- und Polizeiführer für den Distrikt Warschau
1944 vom polnischen Untergrund getötet und nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Herbert Lange
Führer des Sonderkommandos Lange und erster Kommandant der Vernichtungsstätte Chełmno
1945 getötet; nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Rudolf Lange
Kommandeur des Einsatzkommandos 2 und Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in Lettland
nie vor Gericht gestellt; 1945 in Poznań gestorben, wahrscheinlich durch Suizid, ein Tod im Kampf kann jedoch nicht ausgeschlossen werdenKreis V von VII
Peter Leideritz
Leiter der Außenstelle der Sicherheitspolizei und des SD in Kołomyja
in Polen zum Tode verurteilt; am 22. Februar 1949 hingerichtetKreis V von VII
Arthur Liebehenschel
Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz I und Standortältester in Auschwitz, anschließend Kommandant des Konzentrationslagers Lublin-Majdanek
vom Obersten Nationalen Tribunal zum Tode verurteilt; 1948 hingerichtetKreis V von VII
Fritz Liphardt
Kommandeur des Einsatzkommandos 2/III im Jahr 1939, anschließend Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) im Distrikt Radom
1947 vor einem Prozess in polnischer Haft gestorben; als offizielle Todesursache wurde Suizid angegebenKreis V von VII
Franz Magill
Befehlshaber einer berittenen Abteilung des 2. SS-Kavallerie-Regiments während der Massenerschießungen in Polesien
1964 zu fünf Jahren Zuchthaus verurteiltKreis V von VII
Maria Mandl
leitende Aufseherin und Leiterin des Frauenlagers in Auschwitz-Birkenau
in Polen verurteilt und 1948 hingerichtetKreis V von VII
Josef Meisinger
Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD im Distrikt Warschau
zum Tode verurteilt und 1947 hingerichtetKreis V von VII
Josef Mengele
SS-Arzt in Auschwitz-Birkenau, der Selektionen und verbrecherische Experimente durchführte
nie vor Gericht gestellt; nach Südamerika geflohen und 1979 gestorbenKreis V von VII
Friedrich Mennecke
Direktor der Anstalt Eichberg, T4-Gutachter und reisender Selektionsarzt für KZ-Häftlinge bei der Aktion 14f13
nicht rechtskräftig zum Tode verurteilt; vor der Entscheidung über die Revision in Haft gestorbenKreis V von VII
Georg Michalsen
Stabsoffizier der Aktion Reinhardt, beteiligt an Deportationen aus Warschau und Białystok
zwölf Jahre Freiheitsstrafe; 1979 entlassenKreis V von VII
Rudolf Mildner
Leiter der Gestapo in Katowice und Vorsitzender des Polizeistandgerichts in Auschwitz
nie vor Gericht gestellt; späteres Schicksal ungeklärtKreis V von VII
Max Montua
Kommandeur der Ordnungspolizei in Warschau, anschließend Kommandeur des Polizei-Regiments Mitte
im April 1945 durch Suizid gestorben; nicht vor Gericht gestelltKreis V von VII
Kajetan Mühlmann
Sonderbeauftragter für die Beschlagnahme von Kunstwerken im Generalgouvernement
von den Alliierten verhört und der Internierung entkommen; wegen der in Polen begangenen Plünderung nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Erich Naumann
Kommandeur der Einsatzgruppe B und zuvor Kommandeur der Einsatzgruppe VI
im Einsatzgruppen-Prozess verurteilt und 1951 hingerichtetKreis V von VII
Arthur Nebe
Chef der Kriminalpolizei und 1941 Kommandeur der Einsatzgruppe B
1945 vom NS-Regime wegen Beteiligung am Umsturzversuch vom 20. Juli hingerichtetKreis V von VII
Otto Ohlendorf
Kommandeur der Einsatzgruppe D und Leiter des Inlands-SD-Amts im RSHA
im Einsatzgruppenprozess verurteilt und 1951 hingerichtetKreis V von VII
Paul Otto Geibel
SS- und Polizeiführer im Distrikt Warschau
in Polen zu lebenslanger Haft verurteilt; 1966 in Haft gestorbenKreis V von VII
Max Pauly
Kommandant des KL Stutthof, anschließend des KL Neuengamme und seines Außenlagernetzes
von einem britischen Militärgericht zum Tode verurteilt und am 8. Oktober 1946 hingerichtetKreis V von VII
Karl Pütz
Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD in Rowno, anschließend in Lublin
nicht vor Gericht gestellt; am 6. Mai 1945 Suizid begangenKreis V von VII
Otto Rasch
Befehlshaber der Einsatzgruppe C während des Überfalls auf die Sowjetunion 1941
im Einsatzgruppen-Prozess angeklagt; das Verfahren wurde wegen Krankheit eingestellt, Tod 1948 ohne UrteilKreis V von VII
Walter Reder
Kommandeur der Aufklärungsabteilung der 16. SS-Panzergrenadier-Division ‚Reichsführer-SS‘
1951 zu lebenslanger Haft verurteilt; 1985 bedingt entlassenKreis V von VII
Franz Reichleitner
Kommandant des Vernichtungslagers Sobibór nach Franz Stangl
1944 von Partisanen getötet und nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Heinz Reinefarth
Kommandeur einer Kampfgruppe bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands
nicht an Polen ausgeliefert und nicht verurteiltKreis V von VII
Martin Sandberger
Kommandeur des Sonderkommandos 1a und Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in Estland
im Einsatzgruppen-Prozess zum Tode verurteilt; Strafe umgewandelt und 1958 entlassenKreis V von VII
Emanuel Schäfer
Befehlshaber der Einsatzgruppe II während des Überfalls auf Polen
in Westdeutschland wegen Verbrechen der Sicherheitspolizei in Serbien verurteilt, nicht gesondert wegen der Tätigkeit der Einsatzgruppe II in PolenKreis V von VII
Robert Schefe
Kommandeur des Einsatzkommandos 2/V 1939, anschließend Leiter der Gestapo in Łódź
gegen Kriegsende vermisst; später mit Todesdatum 1945 für tot erklärt; nach dem Krieg nicht angeklagtKreis V von VII
Julian Scherner
SS- und Polizeiführer im Distrikt Krakau
gegen Ende des Krieges getötet und nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Robert Scholz
Leiter des Sonderstabs Bildende Kunst im Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg und Organisator der Auswahl und des Tauschs geraubter Kunstwerke
in Frankreich in Abwesenheit zu zehn Jahren verurteilt; Strafe nicht verbüßtKreis V von VII
Fritz Schwalm
Hauptbeauftragter des RuSHA bei der Einwandererzentralstelle in Łódź, später Stabschef des RuSHA
zu 10 Jahren verurteilt; 1951 vorzeitig entlassenKreis V von VII
Willi Seibert
faktischer Stellvertreter des Befehlshabers der Einsatzgruppe D und Verbindungsoffizier zwischen Führung und Berichterstattung über Hinrichtungen
1948 zum Tode verurteilt; Strafe in 15 Jahre umgewandelt, 1954 entlassenKreis V von VII
Franz Walter Stahlecker
Kommandeur der Einsatzgruppe A und später Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD im Ostland
im März 1942 an Verwundungen gestorben und nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Walter Stamm
Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD in Warschau sowie Vorgesetzter des Gefängnis- und Exekutionsapparats
für seine Tätigkeit in Warschau nicht rechtskräftig verurteiltKreis V von VII
Franz Stangl
Kommandant der Tötungszentren Sobibór und Treblinka
zu lebenslanger Haft verurteilt; 1971 im Gefängnis gestorbenKreis V von VII
Eugen Steimle
Kommandeur des Sonderkommandos 7a und später des Sonderkommandos 4a
Todesstrafe umgewandelt; 1954 entlassenKreis V von VII
Eduard Strauch
Kommandeur des Einsatzkommandos 2 und Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD im besetzten Belarus
zweimal zum Tode verurteilt; 1955 in Haft gestorbenKreis V von VII
Karl Streibel
Kommandant des SS-Ausbildungslagers Trawniki
1976 in Hamburg freigesprochen; 1986 gestorbenKreis V von VII
Jürgen Stroop
Befehlshaber der deutschen Kräfte, die das Warschauer Ghetto liquidierten
in Polen verurteilt und 1952 hingerichtetKreis V von VII
Helmut Tanzmann
Leiter der Gestapo in Danzig, anschließend Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) in Lemberg
am 6. März 1946 in britischer Internierung durch Suizid gestorben; nicht vor Gericht gestelltKreis V von VII
Johannes Thümmler
Kommandeur der Sicherheitspolizei in Kattowitz und Vorsitzender des im Konzentrationslager Auschwitz tagenden Polizeistandgerichts
mehrfach Gegenstand von Ermittlungen; nicht rechtskräftig verurteilt; 2002 gestorbenKreis V von VII
Rudolf Tröger
Befehlshaber des Einsatzkommandos 16 und Leiter der Gestapo in Danzig
1940 als Wehrmachtsangehöriger in Frankreich getötet; nie vor Gericht gestelltKreis V von VII
Kurt von Behr
Leiter der westeuropäischen Strukturen des ERR, anschließend der Dienststelle Westen und der Möbel-Aktion
nicht vor Gericht gestellt; Suizid im April 1945Kreis V von VII
Richard von Hegener
Mitarbeiter der Kanzlei des Führers und stellvertretender Leiter des Reichsausschusses, verantwortlich für die administrative Organisation der Tötung von Kindern und Patienten
zu lebenslanger Haft verurteilt; 1956 aufgrund einer Amnestie entlassenKreis V von VII
Eberhard von Künsberg
Diplomat und Befehlshaber des Sonderkommandos Künsberg, das die überregionale Beschlagnahme von Archiven, Bibliotheken, Kunstwerken und Wirtschaftsdokumentation organisierte
nicht vor Gericht gestellt; seit April 1945 vermisst; Todesdatum unbekanntKreis V von VII
Gustav Wagner
stellvertretender Kommandant und Quartiermeister des Vernichtungslagers Sobibór
nie vor Gericht gestellt; 1980 in Brasilien gestorben, der Tod wurde amtlich als Suizid eingestuftKreis V von VII
Paul Werner Hoppe
Kommandant des Konzentrationslagers Stutthof von September 1942 bis Frühjahr 1945
in der Bundesrepublik rechtskräftig zu 9 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt; 1974 gestorbenKreis V von VII
Franz Ziereis
Kommandant des Konzentrationslagerkomplexes Mauthausen
nicht vor Gericht gestellt; bei der Festnahme im Mai 1945 tödlich verwundet